Weiterbildung Brandschutz-Beauftragter
Als Grundlage zur Bestellung als Brandschutz-beauftragter
niederschwellige Zugangsvoraussetzungen
Lehrgangsinformationen
Kurs nach DGUV Information 205-003
Teilnahmevoraussetzungen
Die Ausbildung richtet sich an Personen, die Aufgaben im betrieblichen Brandschutz übernehmen oder künftig als Brandschutzbeauftragte bestellt werden sollen. Voraussetzung ist grundsätzlich eine abgeschlossene Berufsausbildung. Ein Abschluss als Ingenieur, Meister oder Techniker ist nicht erforderlich.
Die Teilnehmenden sollten über technisches Verständnis, Kommunikationsfähigkeit und Zuverlässigkeit verfügen. Kenntnisse der betrieblichen Abläufe und der branchenspezifischen Gefährdungen sind hilfreich. Vor Lehrgangsbeginn erfolgt ein persönliches Zugangsgespräch zur Klärung der Eignung und des späteren Einsatzbereichs.
Kursstruktur und Kursinhalte
Der handlungsorientierte Lehrgang verbindet Präsenzveranstaltungen mit angeleiteten Selbstlernphasen, betrieblichen Fallbeispielen und praktischen Übungen. Digitale Lernmaterialien unterstützen die Vor- und Nachbereitung sowie den Austausch mit den Lernbegleitenden.
Zu den wesentlichen Themen gehören:
- rechtliche Grundlagen und Aufgaben der Brandschutzbeauftragten,
- Grundlagen der Verbrennung und des Löschens,
- Ermittlung und Beurteilung von Brand- und Explosionsgefahren,
- baulicher, anlagentechnischer und organisatorischer Brandschutz,
- betriebliche Brandschutzorganisation und Notfallmanagement,
- Brandschutzordnungen, Flucht- und Rettungspläne sowie Feuerwehrpläne,
- Planung und Durchführung von Brandschutzbegehungen und Räumungsübungen,
- Kommunikation, Dokumentation und Zusammenarbeit mit Behörden und Feuerwehren.
Zum Lehrgang gehört außerdem eine praktische Übung mit handbetätigten Feuerlöscheinrichtungen an einem realitätsnahen Feuer. Virtuelle Anwendungen können ergänzend eingesetzt werden, ersetzen diese praktische Löschübung jedoch nicht.
Dauer
Die Ausbildung umfasst mindestens 128 Unterrichtseinheiten einschließlich der Abschlussprüfungen. Davon werden mindestens 32 Unterrichtseinheiten als Präsenzveranstaltung durchgeführt. Die konkrete zeitliche Verteilung richtet sich nach dem jeweiligen Kursplan
Teilnehmerzahl
Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 16 Teilnehmer beschränkt.
Abschluss
Nach erfolgreicher Teilnahme erhalten Sie ein Abschlusszertifakt für die Lernfelder 1-5. Dieser Nachweis ist Voraussetzung für die branchenbezogene Qualifizierung (berufsgenossenschaftlich spezifiziertes Lernfeld 6). Nach erfolgreichem Abschluss des Lernfeldes 6 erhalten Sie die Abschlussurkunde, welche als Nachweis über die sicherheitstechnische Fachkunde dient.
Nächste Termine:
- auf Anfrage
DOWNLOADBEREICH
Kursplan:
Übersicht des Kursverlaufes





